Zur Geschichte des Warenhauses
Publié le mercredi 31 août 2011
Dr. Thomas Lenz, von der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften, ist der Autor des neuen Buchs „Konsum und Modernisierung - Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne“. Warenhäuser waren von Beginn an Orte, an denen moderne Konsum- und Weltverhältnisse ausgestellt und erfahrbar wurden. Damit wurden sie auch zu Kristallisationspunkten einer moralisch aufgeladenen, mit antisemitischen und misogynen Stereotypen durchsetzten Auseinandersetzung um den beginnenden Massenkonsum und die Modernisierung des Kaiserreichs. Thomas Lenz analysiert den Diskurs um Warenhaus und (Massen-)Konsum in den Wissenschaften, der Öffentlichkeit und in den Literaturen zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der soziologische Blick auf den Konsum um 1900 wird hierbei – am Beispiel der Positionen von Weber, Simmel, Sombart und Veblen – mit der Debatte um die „unerwünschte Betriebsform“ Warenhaus verknüpft. Thomas Lenz Konsum und Modernisierung Die Debatte um das Warenhaus als Diskurs um die Moderne August 2011, 224 S., kart., 23,80 € |
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