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Jeudis des Sciences: Atomenergie in Frankreich

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Publié le lundi 12 décembre 2011

Im Rahmen der „Jeudis des Sciences“-Reihe ist Frankreichs Atomenergie – vor und nach Fukushima – Thema des Vortrags von Wolfgang Brücher am 15. Dezember um 17.30 Uhr auf Campus Kirchberg.

Wolfgang Brücher, emeritierter Professor der Universität des Saarlandes, wird in seinem Vortrag die historischen Hintergründe der zivilen Nutzung der Kernkraft in Frankreich und ihre Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg erläutern. Dabei wird er das perfekte Zusammenspiel des "tout nucléaire" mit dem französischen Zentralismus im Kontrast zur föderalistischen Struktur Deutschlands darlegen.

Auch die Entwicklung und Struktur des Kernenergieprogramms, seine Wechselbeziehungen mit dem Raum und  die konsequente Beibehaltung der Nuklearpolitik trotz Widerständen werden ebenfalls thematisiert. Schlieβlich wird sich Herr Brücher der Frage der tatsächlichen Auswirkungen der Katastrophe von Fukushima widmen sowie der Bewertung und Prognosen, auch im Hinblick auf die Erneuerbaren Energien.

Wolfgang Brücher , geboren 1941 in Mülheim an der Ruhr, wurde 1974 an der Universität Tübingen habilitiert. Seit 1976 war er als Universitätsprofessor in der Fachrichtung Geographie der Universität des Saarlandes, Saarbrücken tätig. 2006 ging er  in den Ruhestand. Brüchers Arbeitsgebiete sind die allg. Wirtschafts- und politische Geographie, Industrie- und Energiegeographie sowie der Grenzraum Saar-Lor-Lux.

Foto: Cattenom / (c) Nora Schlesser